Der Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)

Um verstehen zu können, wie es zu einem Bandscheibenvorfall kommt, muss man sich die Bandscheiben und ihre Funktionen genauer ansehen. Die Bandscheiben (lat. disci intervertebrales) liegen zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie sorgen für die Beweglichkeit der Wirbelsäule, halten die einzelnen Wirbel zusammen und dienen zudem als Stoßdämpfer, das heißt sie schützen die Nerven und die Wirbel bei durch Springen, Laufen oder Gehen entstehenden Stößen. Die Bandscheiben bestehen aus je einem elastischen Gallertkern und einem festen Faserknorpel, welcher den Gallertkern ringförmig umschließt. Die Wirbel üben je nach Haltung Druck auf die Bandscheiben aus, wobei der weiche Gallertkern seine Lage je nach Druckeinwirkung verändert. Wenn man sich also längere Zeit nach vorne beugt, drücken die Wirbel die Bandscheiben im vorderen Bereich (Richtung Brust) zusammen, was dazu führt, dass sich der Gallertkern in den hinteren Bereich verschiebt, sprich in den weniger belasteten Teil der Bandscheibe ausweicht. Man spricht dann von einer Diskusprotrusion oder Bandscheibenvorwölbung. Diese Bandscheibenvorwölbung verursacht meist keine Schmerzen, da der Faserknorpelring nicht durchbrochen und die Nervenwurzeln in der Regel nicht gereizt oder gequetscht werden. Durchbricht der ausweichende Gallertkern den Faserknorpelring jedoch, spricht man von einem Diskusprolaps oder Bandscheibenvorfall. Das aus dem Faserknorpelring ausgebrochene

Bandscheibenvorfall Grafisch dargestellt

Bandscheibenvorfall - Erklärung der Bandscheibe

Bandscheibenmaterial drückt auf umliegende Nervenwurzeln, dies kann zu einer Quetschung führen. Wenn ein Nerv gequetscht oder eingeklemmt wird, findet eine ständige Reizung statt. Je nachdem welcher Nerv betroffen ist, also abhängig von der Lage der geschädigten Bandscheibe und abhängig vom Schweregrad des Bandscheibenschadens, kann sich aus dem Bandscheibenvorfall ein Hexenschuss, Arthroseschmerzen, Ischiassymptome (vergleiche Ischiasnerv) oder nicht genau lokalisierbare Rückenschmerzen entwickeln.

Weiterführende Links zum Thema Bandscheibenvorfall

- Bandscheibenvorfall vorbeugen -


- Bandscheibenvorfall Symptome -


- Bandscheibenvorfall Behandlungs und Therapiemöglichkeiten -


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Köln, Juni 2010. Rückenschmerz im Büro und Alltag – rund 69 % der Bevölkerung können davon ein Lied singen. Denn sowohl bei Frauen als auch bei Männern aller Altersgruppen sind Rückenschmerzen die häufigste Schmerzform. Gründe dafür gibt es viele: Sowohl das stundenlange und bewegungsarme Sitzen vor dem Computer, das falsche Aufheben und Tragen von Gegenständen und der mangelnde Ausgleich durch Bewegung – unser Rücken muss viel aushalten und bekommt nur selten die Pflege, die er braucht. Wie wichtig es ist, den Rücken im Alltag zu stärken, weiß der Physiotherapeut Günther Lehmann, Mitglied des Deutschen Verbands für Physiotherapie (ZVK) e.V..

„Bewegung ist das A und O für einen gesunden und starken Rücken, deshalb ist es am besten, mit ausreichend Bewegung im täglichen Leben dem Rückenschmerz bereits präventiv entgegenzuwirken“, erklärt der Physiotherapeut. Wer sich ein- bis zweimal in der Woche sportlich betätigt, stärkt seine Rückenmuskulatur und bietet dem Schmerz nur wenig Angriffspunkte. Im Grunde eignet sich dafür jede Sportart, denn die Rückenmuskulatur ist bei fast jeder Bewegung des Körpers beteiligt und wird somit trainiert. Besonders empfehlenswert sind Schwimmen oder gezielte Rückenübungen, welche auch ganz einfach in den Alltag einzubauen sind. Sportliche Höchstleistung oder ein sieben–Tage–Programm im Fitnessstudio sind also gar nicht nötig, um den Rücken gesund zu halten.

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Der kostenlose Musikdownload muss nicht immer verboten oder strafbar sein. Es geht auch ganz legal: Viele unbekannte junge Musiker möchten sich durch kostenlose Veröffentlichung ihrer Musik einen Namen únd Karriere machen.

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